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Algen im Gartenteich können von einem angenehmen Grün zu einer wahren Plage werden. In diesem Artikel erfährst du, was Algen sind, warum sie in deinem Teich überhandnehmen können und wie du sie auf natürliche Weise in Schach hältst. 

Was sind Algen eigentlich? 

Algen Makroaufnahme
© Chokniti Khongchum – vecteezy.com

Algen sind einfache, meist grüne Organismen, die in wasserreichen Umgebungen gedeihen. Sie betreiben Photosynthese, ähnlich wie Pflanzen, und sind in vielen aquatischen Ökosystemen ein wichtiger Bestandteil. In deinem Teich spielen sie eine wichtige Rolle beim Sauerstoffaustausch und können helfen, das Wasser klar zu halten. 

Warum wuchern Algen manchmal so stark? 

Es gibt mehrere Gründe, warum Algen in deinem Teich plötzlich überhandnehmen können. Dazu gehören: 

  • Übermäßige Nährstoffe im Wasser, oft verursacht durch Fischfutterreste oder abgestorbene Pflanzen. 
  • Zu viel Sonnenlicht, welches das Algenwachstum fördert. 
  • Ungenügende Wasserzirkulation, 

die es den Algen ermöglicht, sich schnell auszubreiten. 

Mögliche Lösungen gegen das Algenproblem 

Frosch im Teich umgeben von Wasserpflanzen
© Prayer Turambi – vecteezy.com
  • Pflanzen als natürliche Konkurrenten: Wasserpflanzen konkurrieren mit Algen um Nährstoffe und Licht. Ein gut bepflanzter Teich kann daher das Algenwachstum natürlich eindämmen. Geeignete Pflanzen sind beispielsweise Seerosen, Wasserlinsen oder Sumpfdotterblumen. 
  • Mechanische Entfernung: Bei einer geringen Algenmenge kann es helfen, diese regelmäßig mit einem Kescher oder einer Teichbürste zu entfernen. Ist der Befall zu stark, ist die effektivste Methode der Bekämpfung die vollständige Erneuerung des Gartenteichwassers. 
  • Fische und Tiere: Bestimmte Fischarten, wie Goldfische oder Koi, sowie einige Teichschneckenarten, ernähren sich von Algen und können zur Kontrolle beitragen. 
  • Teichfilter: Ein gut funktionierender Teichfilter hilft, das Wasser sauber und nährstoffarm zu halten, was das Algenwachstum hemmt. 
  • Wasser “impfen”: Eine Möglichkeit, Algen im Teich zu bekämpfen, besteht darin, Wasser aus einem anderen, gesunden Teich zu nutzen. Du kannst von Bekannten oder Nachbarn etwa 10 bis 15 Liter Wasser aus deren gut funktionierendem Teichsystem entnehmen. Wenn du dieses Wasser in deinen eigenen, von Algen befallenen Teich gibst, können die darin enthaltenen Mikroorganismen beginnen, gegen die Algen vorzugehen. 

Tipps für die Prophylaxe 

  • Regelmäßige Teichpflege: Halte deinen Teich sauber, indem du abgestorbenes organisches Material wie Blätter und abgestorbene Pflanzenteile regelmäßig entfernst. 
  • Ausgewogene Fütterung: Überschüssiges Futter sollte vermieden werden, da es als Nährstoffquelle für Algen dient. 
  • Wasserqualität im Auge behalten: Regelmäßige Tests der Wasserqualität helfen, Ungleichgewichte frühzeitig zu erkennen. 
  • Schatten schaffen: Zu viel direkte Sonneneinstrahlung fördert das Algenwachstum. Einige schattenspendende Pflanzen oder eine teilweise Abdeckung können hilfreich sein. 

Fazit

Algen sind ein natürlicher Teil des Ökosystems in deinem Gartenteich. Ein Überhandnehmen kann jedoch das biologische Gleichgewicht stören. Mit den richtigen Maßnahmen und regelmäßiger Pflege kannst du deinen Teich im Gleichgewicht halten und einen übermäßigen Algenbefall verhindern. Denk daran, dass jede Veränderung im Teich Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem hat. Ein ausgewogenes Verhältnis von Pflanzen, Tieren und einer guten Wasserqualität ist der Schlüssel zu einem gesunden Teich. Mit etwas Geduld und Sorgfalt wird dein Teich nicht nur ein schöner, sondern auch ein lebendiger Teil deines Gartens sein. 

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