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Die Unterwasserwelt fasziniert viele von uns. Sie ist geprägt von einer beeindruckenden Vielfalt an Fischen, deren Ernährung sich ebenso vielfältig gestaltet. Doch was wissen wir tatsächlich über das Fischfutter und was unsere Flossen-Freunde wirklich essen? Dieser Blogartikel soll Licht ins Dunkel bringen. 

1. Natur vs. Fischfutter aus dem Handel

In freier Wildbahn ernähren sich Fische von einer Vielzahl an Nahrungsmitteln: von Plankton über Insektenlarven bis hin zu kleineren Fischen oder Algen. Im Aquarium oder im Gartenteich kann das natürliche Futterangebot jedoch eingeschränkt sein, weshalb wir auf spezielles Fischfutter aus dem Handel zurückgreifen. Dieses ist in der Regel so zusammengesetzt, dass es den Nährstoffbedarf der Fische optimal deckt. 

Gelber und oragner Fisch im Aquarium
© Irina_kukuts – pixabay.com

2. Trockenfutter, Frostfutter und Lebendfutter

Das handelsübliche Fischfutter wird in verschiedene Kategorien unterteilt: 

Trockenfutter:  

Es ist lange haltbar und in vielen Varianten erhältlich, z.B. als Flocken, Pellets oder Sticks. Dabei sollte man darauf achten, ein Futter zu wählen, das dem Bedarf der Fischart entspricht. 

Frostfutter:

Dazu zählen beispielsweise gefrorene Mückenlarven oder Artemia. Sie sind eine gute Nährstoffquelle und werden von vielen Fischen gerne gefressen. 

Lebendfutter:  

Obwohl es eine natürlichere Nahrungsquelle darstellt, birgt es das Risiko, Krankheiten zu übertragen. Zu Lebendfutter gehören z.B. Tubifex oder Wasserflöhe. 

3. Pflanzliche vs. tierische Ernährung 

Die aquatische Welt ist unglaublich vielfältig, und genau wie ihre unterschiedlichen Lebensräume und Verhaltensweisen variieren auch die Ernährungsgewohnheiten von Fischen stark. Dies hängt in erster Linie von ihrer natürlichen Umgebung und ihrer Rolle im Ökosystem ab. 

Herbivore Fische: Grünzeug-Liebhaber 

Einige Fische, wie viele Welse und Buntbarscharten, sind herbivor, was bedeutet, dass ihre Ernährung hauptsächlich aus Pflanzen besteht. In ihrem natürlichen Lebensraum grasen diese Fische kontinuierlich an Wasserpflanzen, Algen und anderen pflanzlichen Materialien. 

Für diejenigen, die solche Fische in Aquarien halten, ist es wichtig, sicherzustellen, dass ihre Ernährung reich an pflanzlichen Stoffen ist. Spezielles Spirulina-Futter ist ein hervorragendes Ergänzungsfuttermittel, da es eine reiche Quelle für Vitamine, Mineralien und Proteine ist, die für die Gesundheit der Fische notwendig sind. Algenflocken sind ebenfalls eine gute Wahl, da sie den natürlichen Fressgewohnheiten der Fische entsprechen und ihnen helfen, ihre Verdauungssysteme in Topform zu halten. 

Zwei Fische vor Korallen
© 5406753 – pixabay.com

Carnivore Fische: Fleischfresser der Unterwasserwelt 

Auf der anderen Seite des Spektrums stehen die carnivoren Fische. Viele Raubfischarten, wie beispielsweise einige Barsche und Hechte, sind Fleischfresser und jagen in freier Wildbahn aktiv nach kleineren Fischen oder anderen kleinen Wasserbewohnern. 

Für Aquarienhalter, die solche Fische pflegen, bedeutet dies, dass eine tierische Kost unerlässlich ist. Frostfutter, wie Mückenlarven oder Artemia, ist eine hervorragende Option, da es die notwendigen Nährstoffe liefert und gleichzeitig sicherstellt, dass die Fische eine Ernährung erhalten, die ihrer natürlichen Nahrung nahe kommt. Lebendfutter kann auch eine spannende Abwechslung für die Fische bieten und ihr natürliches Jagdverhalten stimulieren. 

4. Fütterungsfrequenz und Menge

Eine Überfütterung sollte vermieden werden, da sie das Wasser belastet und zu gesundheitlichen Problemen bei den Fischen führen kann. Im Allgemeinen ist es ratsam, Fische nur so viel zu füttern, wie sie in wenigen Minuten fressen können. 

Fazit

Die richtige Fütterung ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Fische. Durch ein besseres Verständnis ihrer Ernährungsbedürfnisse können wir sicherstellen, dass sie ein langes und gesundes Leben führen. Egal ob im heimischen Aquarium oder im Gartenteich – unsere schwimmenden Freunde verdienen nur das Beste! 

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