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Wenn die ersten Schneeflocken fallen und die Welt in ein winterliches Weiß hüllen, beginnt für viele Hunde eine besonders spannende Zeit. Doch was für unsere Vierbeiner als vergnügliches Schneegestöber beginnt, kann gelegentlich mit gesundheitlichen Problemen enden – eine davon ist die sogenannte Schneegastritis. 

Was ist eine Schneegastritis? 

Schneegastritis ist eine Entzündung des Magens, die durch das Fressen von Schnee verursacht wird. Während ein paar Bissen Schnee normalerweise unproblematisch sind, kann der übermäßige Verzehr von Schnee zu einer Reizung der Magenschleimhaut führen. Dies geschieht vor allem dann, wenn der Schnee Schadstoffe wie Streusalz oder Frostschutzmittel aufgenommen hat, oder wenn der Magen durch die Kälte des Schnees gereizt wird. 

Symptome einer Schneegastritis 

kleiner Hund liegt auf weißem Kissen
© renatolaky – pixabay.com

Die Symptome einer Schneegastritis ähneln denen einer herkömmlichen Magen-Darm-Erkrankung und umfassen: 

  • Erbrechen, oft unmittelbar nach dem Fressen von Schnee 
  • Durchfall 
  • Appetitlosigkeit 
  • Lethargie oder Unruhe 
  • Bauchschmerzen, erkennbar durch eine angespannte Bauchdecke oder Abwehrreaktionen bei Berührung 

Behandlung zu Hause und wann ein Tierarztbesuch notwendig wird

In vielen Fällen kann eine leichte Schneegastritis zu Hause behandelt werden. Dazu gehört: 

  • Vorsichtige Nahrungsaufnahme: Biete deinem Hund kleine, leicht verdauliche Mahlzeiten an, wie gekochtes Hühnchen ohne Haut und Knochen, vermischt mit Reis. 
  • Wasser: Stelle sicher, dass dein Hund genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, um einer Dehydration vorzubeugen. 
  • Ruhe: Gib deinem Hund Zeit und Raum, um sich zu erholen. 

Sollten die Symptome jedoch anhalten, sich verschlimmern oder andere Anzeichen wie Blut im Stuhl oder Erbrechen auftreten, ist ein sofortiger Besuch beim Tierarzt notwendig. 

Vorbeugung von Schneegastritis 

Die beste Vorbeugung ist die Aufsicht: Achte darauf, dass dein Hund nicht zu viel Schnee frisst, besonders in Gebieten, wo mit Streusalz gearbeitet wird. Trainiere gegebenenfalls ein zuverlässiges „Aus“-Kommando, um deinen Hund vom Schneefressen abzuhalten. Zudem kann das Anbieten von ausreichend Wasser helfen, den Schneedurst zu mindern. 

Fazit

Schneegastritis ist meist ein leicht behandelbares Problem, das aber durch vorbeugende Maßnahmen oft vermieden werden kann. Es ist wichtig, das Verhalten deines Hundes im Schnee im Auge zu behalten und bei Anzeichen von Unwohlsein rechtzeitig zu reagieren. Mit der richtigen Aufsicht und Pflege kann dein Hund die winterliche Jahreszeit genießen, ohne gesundheitliche Probleme zu erleiden. 

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