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Im Gegensatz zu uns Menschen können Hunde ihre Zähne nicht selbst reinigen. Deshalb liegt es in deiner Verantwortung als Hundebesitzer, für eine gute Mundhygiene deines Vierbeiners zu sorgen. Die regelmäßige Zahnreinigung ist ein wesentlicher Bestandteil der Zahnpflege deines Hundes. Hier erfährst du alles, was du über das Zähneputzen bei Hunden wissen musst. 

Warum ist Zähneputzen beim Hund wichtig? 

Frau putzt Bulldogge die Zähne mit gelber Zahnbürste
Foto: DANIEL DE JESUS CORTEZ CARREON – vecteezy.com

Viele Hundebesitzer fragen sich, ob das Zähneputzen bei Hunden wirklich notwendig ist. Die Antwort lautet klar: Ja. Zahnbelag kann sich in Kombination mit Speichel schnell zu Zahnstein entwickeln. Die Folgen von Zahnstein bei Hunden reichen von Mundgeruch und Zahnfleischentzündungen bis hin zu starken Zahnschmerzen, Zahnverlust und sogar Schäden an Organen wie Leber und Nieren. Regelmäßiges Zähneputzen ist die effektivste Methode, um Plaque zu bekämpfen und somit die Bildung von Zahnstein, Parodontitis und Karies zu verhindern. Um Zahnbelag zu entfernen, Zahnsteinbildung vorzubeugen und deinem Hund langfristig gesunde Zähne zu erhalten, ist es daher wichtig, seine Zähne regelmäßig zu putzen. 

Wie putze ich meinem Hund die Zähne?

  • Gewöhnung: Lass deinen Hund zuerst den Geschmack der Zahnpasta und das Gefühl der Zahnbürste im Mund kennenlernen. Du kannst dafür ein wenig Zahnpasta auf deinen Finger geben und ihm erlauben, es abzulecken. 
  • Langsamer Beginn: Beginne damit, sanft das Zahnfleisch und die Zähne mit deinem Finger zu massieren. So gewöhnt sich dein Hund an die Berührung im Mundbereich. 
  • Zahnpasta: Verwende eine spezielle Hundezahnpasta. Diese ist sicher, falls sie verschluckt wird, und in Geschmacksrichtungen erhältlich, die deinem Hund gefallen könnten. Zahnpasta für Menschen ist für Hunde nicht geeignet, da sie Inhaltsstoffe enthält, die für Hunde schädlich sein können. 
  • Zahnbürste: Benutze eine weiche Zahnbürste oder eine Fingerbürste. Hebe die Lippen deines Hundes sanft an und putze vorsichtig die Zähne, insbesondere entlang des Zahnfleischrandes.  
  • Regelmäßiges Putzen: Idealerweise solltest du die Zähne deines Hundes täglich putzen, aber auch zwei- bis dreimal pro Woche kann effektiv sein. 

Kann ich Kokosöl oder andere Hausmittel verwenden? 

Glas mit Kokosnussöl umgeben von Kokosnüssen
Foto: moho01 – pixabay.com
  • Kokosöl hat antibakterielle Eigenschaften und kann als natürliche Alternative zu Zahnpasta verwendet werden. Es hilft, den Atem zu erfrischen und kann Plaque 
  • reduzieren. Andere Hausmittel, wie verdünnte Backpulverlösungen, können ebenfalls verwendet werden, aber sei vorsichtig, da nicht alle Hausmittel für deinen Hund sicher sind. Im Zweifelsfall ist es immer besser, Produkte zu verwenden, die speziell für Hunde entwickelt wurden. 

Ab wann und wie oft sollte ich meinem Hund die Zähne putzen?

Es ist nie zu früh, mit der Zahnpflege zu beginnen. Am besten gewöhnst du deinen Hund schon als Welpen an das Zähneputzen. Wie oft du die Zähne deines Hundes putzen solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das tägliche Zähneputzen ist ideal, aber selbst zwei- bis dreimal pro Woche kann einen großen Unterschied für die Mundgesundheit deines Hundes machen. 

Fazit: Ein wichtiger Teil der Hundepflege 

Die Zahnpflege ist ein unverzichtbarer Teil der Gesundheitsroutine deines Hundes. Mit Geduld und regelmäßiger Pflege kannst du dazu beitragen, dass dein Hund gesund bleibt und ein Leben lang ein strahlendes Lächeln behält. Denke daran, dass die Zahnpflege genauso wichtig ist wie eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung für das allgemeine Wohlbefinden deines Hundes. Indem du die Zähne deines Hundes regelmäßig putzt, sorgst du für seine Gesundheit und stärkst eure Bindung.  

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